Schutzkonzept für das Gemeindehaus
der Christuskirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt

Zur Umsetzung und Einhaltung der geltenden Regeln der Corona-Verordnung des Landes Hessen auf Gemeindeebene beschließt der Kirchenvorstand der Christuskirchengemeinde das folgende Schutzkonzept für seine für Veranstaltungen und Versammlungen genutzten Gebäude und Räumlichkeiten. Sollten kommunale Vorgaben strengere Auflagen machen als in diesem Schutzkonzept festgehalten, so gelten die kommunalen Vorgaben

1. Prämisse

Der Kirchenvorstand ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit kirchliche Veranstaltungen und Versammlungen nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Die Besucherinnen und Besucher werden schriftlich (durch Aushang) und mündlich (durch die Gruppenverantwortlichen) über die Regelungen informiert.

3. Nutzungsbedingungen

Im Gemeindehaus können auf Grundlage dieses Schutzkonzepts Gruppentreffen und Veranstaltungen stattfinden.

Wer Symptome einer Erkältungskrankheit wie Fieber, Husten oder Schnupfen aufweist, darf das Gemeindehaus nicht betreten. Im gesamten Gebäude gelten die allgemeinen Hygieneregeln. Dazu wird ein Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit ausgehängt.

Während des gesamten Aufenthaltes im Gemeindehaus muss eine medizinische Maske gemäß der kommunalen Bestimmungen getragen werden. Am festen Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.

Es gilt das Abstandsgebot. Ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den teilnehmenden Personen darf nicht unterschritten werden. Angehörige eines Hausstandes sowie vollständig Geimpfte und Genesene dürfen auf eigenen Wunsch ohne Mindestabstand zusammensitzen. Personengruppen dürfen sich nicht spontan zusammensetzen oder durch Veranstalter zusammengesetzt werden. Teilnehmende an kirchlichen Gruppenangeboten gehören in der Regel zu einer Gruppe, die sich nicht selbst gebildet hat. Für sie gilt daher zwischen den Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern. Körperkontakt und physische Nähe (Händeschütteln, Umarmung oder ähnliches) bleiben im Gebäude untersagt.

Gemeinsames Singen ist in geschlossenen Räumen nur mit medizinischer Maske erlaubt. Im Freien entfällt die Maskenpflicht. Kirchenmusikalische Aktivitäten sind in einem gesonderten Schutzkonzept geregelt.

Der Zutritt zum Gemeindehaus wird durch die Gruppenverantwortlichen so gesteuert, dass Kontakte zwischen den Mitgliedern einer Gruppe und zu Teilnehmern verschiedener Gruppen vermieden werden.

Dazu werden Markierungen an den Eingängen angebracht, sodass Teilnehmende das Gemeindehaus nacheinander und mit Abstand betreten und verlassen. Bei der Belegung des Gemeindehauses mit mehreren Gruppen in verschiedenen Räumen werden alle vorhandenen Zugänge genutzt (Haupteingang, Eingang zum großen Saal und Schiebetüren), um Begegnungen möglichst zu vermeiden.

Der Kirchenvorstand sorgt dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher des Gebäudes im Eingangsbereich die Hände desinfizieren können. Die Kirchengemeinde stellt dafür Desinfektionsmittel bereit.

Die Gruppenräume werden regelmäßig (mind. alle 30 Minuten) und in jedem Fall vor und nach Ende der Veranstaltung gründlich gelüftet. Nach der Veranstaltung werden Hautkontaktflächen (z.B. Tische, Türklinken) desinfiziert. Dies liegt in der Verantwortung der Gruppenverantwortlichen.

Zwischen nicht im selben Haushalt wohnenden Teilnehmern von Gruppen und Veranstaltungen dürfen Gegenstände (z.B. Stifte, Bücher etc.) nicht weitergegeben werden.

Die Sanitäreinrichtungen und Handkontaktflächen am Eingang werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Dafür liegt ein Reinigungsplan für die Putzkräfte vor.

4. Kirchencafé, Handling von Speisen- und Getränkeangeboten

Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort ist gestattet, wenn sichergestellt ist, dass

  • im Innenbereich nur Personen mit Negativnachweis (negativer Test, nachweislich genesen oder vollständig geimpft) eingelassen werden
  • nur an den Sitzplätzen bedient wird und die Verantwortlichen für die Essensausgabe eine medizinische Maske tragen, oder Speisen und Getränken als Buffet zum anschließenden Verzehr am festen Sitzplatz bereitgestellt werden.
  • der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Tischen gewahrt wird
  • nur Personen aus zwei Haushalten zuzüglich Genesene oder vollständig Geimpfte an einem Tisch sitzen, zuzüglich deren Kinder bis einschließlich 14 Jahren (siehe Regelungen unter 3. Allgemeine Nutzungsbedingungen),
  • und alle übrigen allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Die Kontaktdaten aller Gäste müssen, wie unter Punkt 6 erläutert, erfasst werden.

Es muss/müssen eine oder mehrere für die Essens- und Getränkeausgabe verantwortliche Person(en) bestimmt werden. Diese tragen während ihrer Tätigkeit zusätzlich zur Mund-Nasen-Bedeckung Handschuhe. Auch hier soll durch entsprechenden Aufbau immer ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden.

Es dürfen keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zucker­streuer, Schöpfkellen etc. bereitgestellt werden.

5. Verantwortliche Personen für Gruppen und Veranstaltungen

Für jede Veranstaltung (Gruppe, Gremium, Versammlung, Vermietung) wird eine Person als verantwortlich bestimmt, die für die Einhaltung des Schutzkonzepts und der Hygieneregeln sorgt. Bei Nichtbeachtung macht sie vom Hausrecht Gebrauch.

Die verantwortliche Person füllt das Formular „Gruppenverantwortliche“ mit Name, Adresse, Telefonnummer und dem Namen der Gruppe/Veranstaltung aus, unterschreibt dieses und hinterlegt es im Gemeindebüro.

Falls die verantwortliche Person verhindert ist, muss für diese eine Vertretung benannt werden, die deren Aufgaben übernimmt. Die Vertretung ist bei der verantwortlichen Person des Kirchenvorstands per E-Mail zu melden. Dies ist Herr Pause (lars.pause@christuskirche-eberstadt.de).

6. Führen von Teilnehmerlisten bei Nutzung des Gemeindehauses

Für jede einzelne Veranstaltung bzw. für jedes Gruppentreffen ist eine Teilnehmerliste zu führen, die im Gemeindebüro abzugeben oder in einem verschlossenen Umschlag in den Briefkasten einzuwerfen ist. Ein Formular dafür wird bereitgestellt, das die Bezeichnung und das Datum der Veranstaltung, den Namen des Gruppenverantwortlichen sowie die Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Adresse, Telefonnummer) enthält. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Daten werden auf Anforderung nur den Gesundheitsämtern weitergegeben. Die Listen werden einen Monat im Gemeindebüro aufbewahrt und dann vernichtet. In Hessen finden die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren.

Alternativ können die Kontaktdaten auch elektronisch oder per App erfasst werden.

6. Feste

Veranstaltungen wie zum Beispiel Gemeindefest oder andere Feiern sind grundsätzlich möglich. Hierfür ist ein gesondertes Schutzkonzept zu erstellen.

7. Vermietung des Gemeindehauses

Privatvermietungen des Gemeindehauses für Familienfeiern und Treffen anderer Veranstalter sind möglich, wenn gewährleistet ist, dass dieses Schutzkonzept eingehalten wird. Dazu müssen ein Hygiene- und Schutzkonzept vorgelegt und Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste erfasst werden.

8. Konfirmandenarbeit und Bildungsangebote

Für unterrichtsähnliche Bildungsangebote ist die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen nicht mehr vorgeschrieben. Auch die Begrenzung der Gruppengröße ist nicht mehr vorgegeben. Es wird empfohlen, den Mindestabstand dennoch einzuhalten und sich bei der Gruppengröße am Wert von 20 Personen zu orientieren.

9. Sonstige Maßnahmen

Bewegungsgruppen

Bewegungsgruppen sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden. In jedem Fall sind folgende Schutzmaßnahmen sicherzustellen:

  • das Training kontaktfrei ausgeübt wird,
  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht unterschritten wird
  • Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden.

10. Teilnehmenden-Obergrenze für die Räume des Gemeindehauses

Unabhängig von den in Punkt 3 genannten Beschränkungen zur Zusammenkunft von Personengruppen gelten Obergrenzen für die Anzahl der Personen in den Räumen des Gemeindehauses. In jedem Raum dürfen sich maximal die in der Tabelle festgelegte Anzahl an Personen gleichzeitig aufhalten, wenn diese während der Veranstaltung an festen Plätzen sitzen. Werden keine Sitzplätze eingenommen, halbiert sich die maximale Anzahl der Personen. Geimpfte und Genesene werden hierbei nicht mitgerechnet.

Maximale Personenzahlen der Gemeinderäume mit/ohne Bestuhlung

Grundlage: 1,5m Abstand (2,5m²) bei festem Sitzplatz

Raum und Größe [m²]

Max. Anzahl Personen (fester Sitzplatz)

Max. Anzahl Personen (ohne Sitzplätze)

Jugendraum 11 (36 m2)

14

7

Jugendraum 12 (27 m2)

10

5

Balkon/Empore (28 m2)

11

5

Küche (13 m2) *

5

2

Foyer (48 m2)

19

9

Konfi (40 m2)

16

8

Clubraum (31 m2)

12

6

Saal insgesamt (121 m2)

48

24

Kleiner Saal (55 m2)

22

11

Großer Saal (66 m2)

26

13

 

Darmstadt, 1. Juli 2021

Der Kirchenvorstand