Während des Lockdown im November 2020 bleibt das Gemeindehaus für alle Veranstaltungen und Gruppen geschlossen. Das bisher geltende Schutzkonzept ist ausgesetzt.

 

Schutzkonzept für das Gemeindehaus
der Christuskirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt

Zur Umsetzung und Einhaltung der geltenden Regeln der Corona-Verordnung des Landes Hessen auf Gemeindeebene beschließt der Kirchenvorstand der Christuskirchengemeinde das folgende Schutzkonzept für seine für Veranstaltungen und Versammlungen genutzten Gebäude und Räumlichkeiten.

1. Prämisse

Der Kirchenvorstand ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit kirchliche Veranstaltungen und Versammlungen nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Die Besucherinnen und Besucher werden schriftlich (durch Aushang) und mündlich (durch die Gruppenverantwortlichen) über die Regelungen informiert.

3. Nutzungsbedingungen

Im Gemeindehaus können auf Grundlage dieses Schutzkonzepts wieder Gruppentreffen und Veranstaltungen stattfinden.

Wer Symptome einer Erkältungskrankheit wie Fieber, Husten oder Schnupfen aufweist, darf das Gemeindehaus nicht betreten. Im gesamten Gebäude gelten die allgemeinen Hygieneregeln. Dazu wird das entsprechende Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit ausgehängt.

Beim Betreten und Verlassen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Es gilt das Abstandsgebot. Ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen Personen soll eingehalten werden. Angehörige von zwei Hausständen und Gruppen bis 10 Personen dürfen auf eigenen Wunsch ohne Mindestabstand zusammensitzen. 10-er Gruppen dürfen sich nicht spontan zusammensetzen oder durch Veranstalter zusammengesetzt werden. Teilnehmende an kirchlichen Gruppenangeboten gehören in der Regel zu einer Gruppe, die sich nicht selbst gebildet hat. Für sie gilt daher zwischen den Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern. Körperkontakt und physische Nähe (Händeschütteln, Umarmung oder ähnliches) bleiben im Gebäude untersagt. Gemeinsames Singen ist mit Ausnahme der kirchenmusikalischen Aktivitäten nicht erlaubt.

Der Zutritt zum Gemeindehaus wird durch die Gruppenverantwortlichen so gesteuert, dass Kontakte zwischen den Mitgliedern einer Gruppe und zu Teilnehmern verschiedener Gruppen vermieden werden.

Dazu werden Markierungen an den Eingängen angebracht, sodass Teilnehmende das Gemeindehaus nacheinander und mit Abstand betreten und verlassen. Bei der Belegung des Gemeindehauses mit mehreren Gruppen in verschiedenen Räumen werden alle vorhandenen Zugänge genutzt (Haupteingang, Eingang zum großen Saal und Schiebetüren), um Begegnungen möglichst zu vermeiden.

Der Kirchenvorstand sorgt dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher des Gebäudes im Eingangsbereich die Hände desinfizieren können. Die Kirchengemeinde stellt dafür Desinfektionsmittel bereit.

Die Gruppenräume werden regelmäßig (mind. alle 45 Minuten) und in jedem Fall vor und nach Ende der Veranstaltung gründlich gelüftet. Nach der Veranstaltung werden Hautkontaktflächen (z.B. Tische, Türklinken) desinfiziert. Dies liegt in der Verantwortung der Gruppenverantwortlichen.

Zwischen nicht im selben Haushalt wohnenden Teilnehmern von Gruppen und Veranstaltungen dürfen Gegenstände (z.B. Stifte, Bücher etc.) nicht weitergegeben werden.

Die Sanitäreinrichtungen und Handkontaktflächen am Eingang werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Dafür liegt ein Reinigungsplan für die Putzkräfte vor.

Gemeindegruppen mit Teilnehmenden aus Risikogruppen sind im Besonderen dazu angehalten, geeignete Maßnahmen (z.B. Treffen im Freien, häufiges Lüften) zu treffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

4. Kirchencafé, Handling von Speisen- und Getränkeangeboten

Das Angebot von Speisen und Getränken als Buffet ist nicht gestattet. Ebenso ist das Weiterreichen von Gegenständen oder die gemeinsame Benutzung von Geschirr sowie die Selbstbedienung an Speisen oder Getränken verboten. Die für gastronomische Betriebe geltenden Rahmenbedingungen sind einzuhalten.

Aus den in Hessen geltenden Rahmenbedingungen für den Verzehr vor Ort (Innen- und Außenbereich) folgen somit für Kirchencafé, Alternatives Kirchen Café, gemeinsames Mittagessen, Lebendigen Adventskalender und Speisen- und Getränkeausgabe in Gemeindegruppen die nachstehenden Vorgaben:

Durch die Aufstellung der Tische/Stehtische und Stühle wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet. Darüber hinaus gelten für Angehörige eines oder zweier Hausstände und für Gruppen die Regelungen, die unter 3. in den allgemeinen Nutzungsbedingungen aufgeführt sind.

Die Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen nur am Sitzplatz abgenommen werden. Die Kontaktdaten aller Gäste müssen, wie unter Punkt 6 erläutert, in einer Liste erfasst werden.

Es muss/müssen eine oder mehrere für die Essens- und Getränkeausgabe verantwortliche Person(en) bestimmt werden. Diese müssen während ihrer Tätigkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung und Handschuhe tragen. Auch hier soll durch entsprechenden Aufbau immer ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden.

Es dürfen keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zuckerstreuer, Flaschen, Kannen, Schöpfkellen etc. bereitgestellt werden.

5. Verantwortliche Personen für Gruppen und Veranstaltungen

Für jede Veranstaltung (Gruppe, Gremium, Versammlung, Vermietung) wird eine Person als verantwortlich bestimmt, die für die Einhaltung des Schutzkonzepts und der Hygieneregeln sorgt. Bei Nichtbeachtung macht sie vom Hausrecht Gebrauch.

Die verantwortliche Person füllt das Formular „Gruppenverantwortliche“ mit Name, Adresse, Telefonnummer und dem Namen der Gruppe/Veranstaltung aus, unterschreibt dieses und hinterlegt es im Gemeindebüro.

Falls die verantwortliche Person verhindert ist, muss für diese eine Vertretung benannt werden. Diese füllt das Formular „Gruppenverantwortliche“ aus und hinterlegt dieses im Gemeindebüro. Die Vertretung ist bei einer verantwortlichen Person aus dem Kirchenvorstand per E-Mail zu melden. Diese sind Herr Dr. John (detlev.john@googlemail.com) oder Herr Kohfahl (lars.kohfahl@christuskirche-eberstadt.de).

 

 

6. Führen von Teilnehmerlisten bei Nutzung des Gemeindehauses

Für jede einzelne Veranstaltung bzw. für jedes Gruppentreffen ist eine Teilnehmerliste auszufüllen, die im Gemeindebüro abzugeben oder in einem verschlossenen Umschlag in den Briefkasten einzuwerfen ist. Ein Formular dafür wird bereitgestellt, das die Bezeichnung und das Datum der Veranstaltung, den Namen des Gruppenverantwortlichen sowie die Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Adresse, Telefonnummer) enthält. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Daten werden auf Anforderung nur den Gesundheitsämtern weitergegeben. Die Listen werden einen Monat im Gemeindebüro aufbewahrt und dann vernichtet. In Hessen finden die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren.

6. Feste

Veranstaltungen, bei denen die Abstands- und Hygieneregeln typischerweise nicht eingehalten werden, sind nicht möglich. Dazu zählen Gemeindefeste und Partys für Jugendliche oder vergleichbare Feste, bei denen die Teilnehmenden sich im Raum bewegen.

7. Vermietung des Gemeindehauses

Privatvermietungen des Gemeindehauses für Familienfeiern und Treffen anderer Veranstalter sind möglich, wenn gewährleistet ist, dass dieses Schutzkonzept eingehalten wird. Dazu müssen ein Hygiene- und Schutzkonzept vorgelegt und Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste erfasst werden.

8. Konfirmandenarbeit und Bildungsangebote

Für unterrichtsähnliche Bildungsangebote ist die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen nicht mehr vorgeschrieben. Auch die Begrenzung der Gruppengröße ist nicht mehr vorgegeben. Es wird empfohlen, den Mindestabstand dennoch einzuhalten und sich bei der Gruppengröße am bisherigen Wert von 15 Personen zu orientieren.

9. Sonstige Maßnahmen

Bewegungsgruppen

Bewegungsgruppen sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden. In jedem Fall sind folgende Schutzmaßnahmen sicherzustellen:

  • das Training kontaktfrei ausgeübt wird,
  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist,
  • Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden.

Wir empfehlen bei den Überlegungen, welche kirchlichen Gruppen und Kreise in den Gemeinden wieder zusammenkommen können, mit zu bedenken, dass ältere Menschen und solche mit risikobehafteten Vorerkrankungen nach wie vor besonders gefährdet sind.

Die Nutzung des Gemeindehauses durch kirchenmusikalische Aktivitäten wird in einem eigenen Schutzkonzept Kirchenmusik geregelt.

10. Teilnehmenden-Obergrenze für die Räume des Gemeindehauses

In jedem Raum dürfen sich maximal die in der Tabelle festgelegte Anzahl an Personen gleichzeitig aufhalten, wenn diese während der Veranstaltung an festen Plätzen sitzen. Werden keine Sitzplätze eingenommen, halbiert sich die maximale Anzahl der Personen.

Maximale Personenzahlen der Gemeinderäume mit Bestuhlung

Neuberechnung 3m² bei festem Sitzplatz

Raum und Größe [m²]

Max. Anzahl Personen (fester Sitzplatz)

Max. Anzahl Personen (ohne Sitzplätze)

Jugendraum 11 (36 m2)

12

3

Jugendraum 12 (27 m2)

9

2

Balkon/Empore (28 m2)

9

2

Küche (13 m2) *

2

1

Foyer (48 m2)

16

4

Konfi (40 m2)

13

4

Clubraum (31 m2)

10

3

Saal insgesamt (121 m2) *

30

12

Kleiner Saal (55 m2) *

14

5

Großer Saal (66 m2) *

16

6

*Der Kirchenvorstand hat hier geringere Werte festgelegt als rechnerisch möglich wäre.

Der Kirchenvorstand